Infos und Tipps zum Widerruf einer Kundenkarte

Unzählige Unternehmen und Firmen, wie Discounter und Supermärkte, bieten Dir sogenannte Kundenkarten an, von denen Du als zahlender Kunde und als Unternehmen profitieren kannst. Die bekanntesten Kundenkarten in Deutschland werden Paypack-Karten genannt. Damit kannst Du mit einem Punktesystem beim Einkaufen Punkte sammeln, um diese später gegen Prämien einzutauschen oder zur Bezahlung eines bestimmten Einkaufes einlösen. Eine Kundenkarte bietet Dir sozusagen einen Mehrwert. Als Stammkunde wirst Du bei jedem Einkauf mit Punkten belohnt. Du erhältst Coupons für Sonderaktionen und Stammkunden-Rabatte und wirst regelmäßig über die aktuellen Angebote informiert. Nachteilig ist die Werbeflut, die Deine E-Mail-Box bombardiert, die persönliche Datenspeicherung und die Verführung zu Sonderausgaben und Einkäufe, die Du normalerweise nicht gemacht hättest. Wenn Du jedoch eine Kundenkarte beantragt und es Dir inzwischen anders überlegt hast, kannst die Kundenkarte widerrufen.

Widerruf von Kundenkarten mit oder ohne Bezahlfunktion

Kundenkarten werden Dir überwiegend kostenlos mit oder ohne Bezahlfunktion angeboten. Wenn Du Dir unüberlegt eine Kundenkarte bestellt hast, kannst Du diese innerhalb einer festgelegten Frist widerrufen. Schau sicherheitshalber beim Kleingedruckten des Vertrages nach, was dort angegeben ist. Bei Kundenkarten mit Bezahlfunktion, zum Beispiel bei Mastercard oder bei Visa, hast Du mindestens 14 Tage Zeit, die Bestellung Deiner Kundenkarte zu widerrufen. Vor allem, wenn Du innerhalb der Zeitspanne merkst, dass die Konditionen nicht vorteilhaft sind. Damit Dein Widerruf akzeptiert wird, solltest Du die Kundenkarte, falls sie Dir bereits ausgehändigt oder per Post zugestellt wurde, weder auf der Rückseite unterschreiben, noch aktivieren und sowieso auf keinen Fall nutzen. Wenn die Winderufsfrist verstrichen sein sollte, hast Du nur die Möglichkeit, Deine Kundenkarte fristgerecht zu kündigen.

Wideruf von Kundenkarten - Der richtige Ansprechpartner

Wenn Du Dir eine Kundenkarte aufschwatzen lassen hast, kannst Du die Bestellung der Kundenkarte innerhalb einer Frist von 14 Tagen rückgängig machen. Von Deinem Widerspruchsrecht für Kundenkarten kannst Du auch dann Gebrauch machen, wenn Dir die Kundenkarte bereits persönlich ausgehändigt oder per Post zugesendet wurde. Deinen Widerruf adressierst Du an das Unternehmen, welcher die Kundenkarte herausgegeben hat. Wenn Du zum Beispiel von einem Discounter eine Kundekarte mit einer Bezahlfunktion erhalten hast, schickst Du Deinen Widerruf nicht zu Mastercard, Visa oder Amex, sondern direkt zum Herausgeber. Solltest Du bei einer Karte mit Bezahlfunktion eine Bankeinzugsermächtigung erteilt haben, ist es wichtig, dass Du nicht vergisst, diese ebenfalls zu widerrufen. Ist die Frist für einen Widerruf bereits verstrichen, steht Dir die Möglichkeit offen, die Kundenkarte zu nutzen, da sie eh nur fristgerecht zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden kann.

Folgen beim Widerruf einer Kundenkarte

Die mit Deinem Widerruf verbundenen Folgen unterscheiden sich von Kundenkarte zu Kundenkarte. Kundenkarten mit Bezahlfunktion musst Du unverzüglich an den Herausgeber zurückgeben. Es ist zu raten, die Karte durch ein Zerschneiden zu entwerten und Deinem Schreiben beizufügen. Damit hast Du im Falle des Falles den Nachweis, dass Du fristgemäß der Bestellung der Kundenkarte widersprochen hast. Es ist in jedem Fall zu empfehlen, dass Du das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein verschickst. Vorab ist es besser, wenn Du Deinen Widerspruch per Fax oder E-Mail ankündigst. Mit dem Widerspruch verlierst Du alle Vorteile, die Dir eine Kundenkarte bietet.

 

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