Infos und Tipps zum Widerruf eines Theater Abos

Wer ein Abo für ein Theater beziehungsweise einen Vertrag für Theaterkarten für Vorstellungen abschließt, kann von dem Widerrufsrecht Gebrauch machen und erhält alle Zahlungen, die schon geleistet wurden zurück. Bereits gelöste Eintrittskarten können nicht widerrufen werden, genauso wenig wie verfallene Karten. Der Widerruf kann ohne Angaben von Gründen geschehen.

Wie kann ich widerrufen?

Bei einem Theaterabonnentment besteht das Recht, innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen von dem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen und den Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt zwei Wochen ab dem Tag an dem das Theaterabo geschlossen wurde und Du über die Möglichkeit Widerruf auszuüben belehrt wurdest.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, musst du anhand einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel mit einem Einschreiben, Telefax oder E-Mail, den Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, das Theater informieren. Im Internet stehen dafür zahlreiche Muster-Widerrufsformulare zur Verfügung. Die Mitteilung Widerrufsrechts muss vor Ablauf der Widerrufsfrist versendet werden.

Widerrufsfristen und Rückgabefristen

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Zeitpunkt, wo der Vertrag geschlossen wurde, sowie die Aufklärung über das recht zum Widerspruch stattfand. Bei unterbliebener Belehrung besteht ein Widerrufsrecht, das so lange gilt, bis die Belehrung erfolgt hat.

Rechtliches bezüglich des Widerrufs

Dem Theaterbesucher wird nur ein Widerrufsrecht eingeräumt bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen getätigt wurden, sowie bei Fernabsatzverträgen. Ein Widerrufsrecht kommt allerdings nur in Frage, wenn der Abo preis von 200 Euro überschritten ist. Die Widerrufsfrist beträgt dann ebenfalls zwei Wochen, außer, es erfolgte keine ordentliche Belehrung über das Recht Widerruf auszuüben, dann gilt erneut ein unbefristetes Widerrufsrecht.

Was ist beim Widerruf zu beachten?

Es kommt vor, dass unerwartet ein Anruf eingeht und einem am Telefon von einem Anbieter ein Theaterabonnement angeboten wird, oder besser gesagt aufgedrängt wird. Hier musst Du vorsichtig sein. Es werden nicht nur die üblichen Kundendaten, wie Name und Anschrift, und auch das Geburtsdatum angefragt. Sogar nach der Bankverbindung wird gefragt, damit der Abo preis direkt abgebucht werden kann. Diese selbstständige Form der Kontaktaufnahme ist in Deutschland zwar nicht Rechtsmäßig, trotzdem können auf Grund so eines Anrufs Verträge in mündlicher Form entstehen, die wirksam sind und als abgeschlossen gelten. Nach der derzeitigen Rechtslage steht dem Verbraucher in diesen Fällen auch ein Widerrufsrecht zu.

Voraussetzungen für einen Widerruf

Ein Widerrufsrecht für Verbraucher gibt es nur bei Verträgen die nicht zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen vorkommen. Ist zum Beispiel im Vertrag ersichtlich, dass das Angebot für die Erbringung eines spezifischen Termins oder Zeitraum vorgesehen ist, gibt es kein Widerrufsrecht.

 

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